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 Nachgefragt - Das sagen die Teamchefs  
08.06.2010 - 16:51 Uhr
Während die Einen ausgelassen ihren Erfolg feierten, trauerten die Anderen ihren verlorenen Punkten hinterher. Auch in der Lausitz lagen Freude und Leid wieder nah beieinander. racecam.de hat nachgehakt – Mit welchen Gefühlen reisen die Teams vom dritten Saisonlauf auf dem EuroSpeedway ab.
Uwe Alzen und Teamchef Alfred Herberth

Karsten Molitor (MRS Team): „Mit dem vierten Platz von Christian sind wir jetzt nicht so ganz zufrieden. Denn der dritte Platz wäre auf jeden Fall möglich gewesen, er hat ihn praktisch Martin Ragginger geschenkt. Was mich ein wenig verwundert ist der Abstand nach vorn. Wir hatten keine Chance auf die Führenden aufzuschließen. Mit der Leistung von Tim war ich am Wochenende sehr zufrieden. Alles lief super bis zur letzten Runde, als er sich verbremst hat und dadurch Plätze verloren hat. Auch wenn sein Aufwärtstrend dadurch nicht auf dem Papier zu sehen ist, hat er gezeigt, dass es vorwärts geht.“

Franz Konrad (Konrad Motorsport): „Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis. Man kann ja nicht immer gewinnen. Beide Fahrer haben eine starke Leistung abgeliefert. Jedoch hatten wir bei den Reifen mit den Temperaturschwankungen zu kämpfen. Auch mit Platz zwei haben wir Boden gut gemacht in der Meisterschaft. Mit dem Endergebnis von Harald bin ich nicht zufrieden, er hätte eigentlich nur durchfahren müssen.“

Arkin Aka (Hermes ATTEMPTO Racing): „Wir haben lange auf diesen Erfolg hingearbeitet und freuen uns natürlich, dass es endlich geklappt hat. Es ist unheimlich schön, dass wir uns jetzt auch zu den Gewinnern im Carrera Cup zählen dürfen. Mit Philipp und Florian bin ich sehr zufrieden. Beide lieferten eine starke Vorstellung ab.“

Sven Schnabl (Schnabl Engineering): „Grundsätzlich war es ein sehr zufriedenes Wochenende für uns. Martin Ragginger ist ein perfektes Rennen gefahren. Die Spitze war noch etwas zu schnell für uns, das muss ich zugeben. Da müssen wir uns noch steigern um mitzuhalten. Mit Platz sieben von Stefan und acht von Hannes runden wir eine perfekte Teamvorstellung ab.“

Horst Farnbacher (Farnbacher Racing): „Im Großen und Ganzen hat es uns für ganz gut ausgesehen am Wochenende. Ferdinand ist wieder gut mit dem Auto zu Recht gekommen, hat sich jedoch wieder einen Bremsplatten eingefahren. Niclas hatte im Rennen Probleme mit dem Übersteuern. Deswegen sind die Verfolger auf ihn aufgelaufen. Nach seinem Unfall mit Harald Schleglmilch hat dann gar nichts mehr am Auto gestimmt. Wir müssen zufrieden sein, dass nicht mehr kaputt gegangen ist.“

Rüdiger Seyffarth (Seyffarth Motorsport): „Meine drei Junioren haben wieder sehr viel dazugelernt. David Sigacev war sehr schnell unterwegs und konnte sogar Uwe Alzen mehrfach überholen. Seine Kollision mit ihm, hake ich als Rennunfall ab. David Mengesdorf und Clemens Schmid haben im Rennen ihren Kopf eingesetzt und sind sukzessive nach vorn gefahren.“

Wolfgang Schumacher (Förch Racing): „Wir konnten wieder von Beginn des Wochenendes an, sehr viel dazu lernen. Speziell Robert konnte sich mit jeder Session steigern. Im Rennen ist er sehr clever gefahren und ging gut mit den Reifen um. Stefan ist dieses Mal nicht so gut zu Recht gekommen. Er musste wegen eines Getriebeproblems das Rennen leider vorzeitig beenden.“

Alfred Herberth (Herberth Motorsport): „Ein Wochenende zum Vergessen. Uwe hat immer noch zu viele Probleme, sich an das neue Fahrzeug zu gewöhnen. Was Robert angeht, so bin ich gar nicht zufrieden. Wenn man als Zweiter startet und am Ende nur als Sechster gewertet wird, dann ist das keine Leistung.“ -mf



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